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So sieht die Zukunft unserer Galaxie aus. In ungefähr 3 bis 4 Milliarden Jahren werden wir in den Verschmelzungsprozess mit der Andromedagalaxie eintreten und nach einer Milliarde Jahre, die dieser Vorgang dauert, werden beide zu einer gewaltigen Elliptischen Galaxie zusammengewachsen sein. Während der Vereinigung wird es keine wirklichen Sternkollisionen geben, da ihre Abstände sehr groß sind. Stellen Sie sich die Sonne in der Größe einer Grapefruit (15 cm) vor. Dann hätte die Erde die Größe eines Stecknadelkopfes (ein wenig mehr als 1 mm) und dieser Stecknadelkopf würde die Grapefruit in einer Entfernung von 16 m umkreisen. Wenn Sie eine weitere Grapefruit, die den sonnennächsten Stern Proxima Centauri darstellen soll, in diesem Modell hinzufügen wollten, wo würden Sie diese platzieren? In einer Entfernung von etwa 4300 km (oder 2700 Meilen). Wie Sie sich vorstellen können, ist es daher nicht sehr wahrscheinlich, dass zwei Sterne aufeinandertreffen, selbst wenn zwei Galaxien kollidieren.

Doch was geschieht mit unserem Sonnensystem? Diese Frage können wir noch nicht beantworten. Berechnungen zeigen, dass wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% das Zentrum der neuen Galaxie in einem Abstand umkreisen werden, der dreimal so groß ist wie unser derzeitiger Abstand vom Zentrum der Milchstraße. Aber es besteht auch eine zwölfprozentige Möglichkeit, dass das gesamte Sonnensystem ganz aus der neuen Galaxie geworfen wird. Da die Sonne dann auch in ihre letzte Lebensphase eintritt, wird die Erde sowieso ein ungastlicher Ort, an dem wir nicht länger leben können. Wenn wir also überleben wollen, müssen wir einen anderen Planeten in der habitablen (=bewohnbaren) Zone finden, auf dem wir uns niederlassen. Nur keine Sorge, es gibt mehr als genug davon... ca. 10 Milliarden allein in unserer Milchstraße.

Sollte es Sie interessieren, wie der zukünftige Prozess von der Erde aus betrachtet aussehen wird, dann sehen Sie sich unser Bild der Milchstraße-Andromeda-Kollision an.


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Creative Commons License
Milky Way - Andromeda Collision
Video credit: Visualization Credit: NASA, ESA, and F. Summers (STScI) - Simulation Credit: NASA, ESA, G. Besla (Columbia University), and R. van der Marel (STScI)
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Veröffentlicht von Veröffentlicht oder zuletzt modifiziert am 09.11.2019